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erstellt am: 22.08.2017 | von: stratega | Kategorie(n): Allgemein

Ab dem 01.01.2018 wird die Besteuerung von Investmentfonds geändert. Zukünftig unterliegen die Fonds mit ihren Erträgen der inländischen Besteuerung (Körperschaftsteuer mit 15%). Damit es beim privaten Anleger zu keiner zusätzlichen Belastung dadurch kommt, erfolgt eine Teilfreistellung bei der Besteuerung der laufenden Erträge.

Gewinne aus der Veräußerung von im Privatvermögen gehaltenen Investmentanteilen gehören – wie auch die laufenden Ausschüttungen zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Für bereits eingetretene Wertsteigerungen, die bei einem Verkauf ab 2018 zum Tragen kämen, hat der Gesetzgeber eine Übergangsregelung geschaffen.

Wichtig dabei ist vor allen Dingen,, dass die Besteuerung erst dann erfolgt, wenn der Anteil tatsächlich veräußert wird. Diese Wertsteigerungen werden dahingehend ermittelt, dass man eine Veräußerung zum 31.12.2017 fingiert und mit einem bestimmten Wert erfasst, um diese Wertsteigerungen damit zu erfassen.

Für private Alt-Anteile, die vor dem 01.01.2009 bereits erworben wurden, gibt es eine besondere Regelung, da diese Veräußerungsgewinne bisher steuerfrei waren. Darunter fallen nur noch Wertsteigerungen bis Ende 2017 – danach kommt es zu einer Steuerpflicht, wenn ein entsprechender Veräußerungsgewinn den Freibetrag von EUR 100.000,00 übersteigt.

 

 

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